Wie man mit fischertechnik konstruiert, wenn man gerade keine Teile zur Hand hat.

Stell Dir vor, Dich überkommt eine Inspiration oder die Lust auf eine fischertechnik-Konstruktion – und Du bist unterwegs und hast keine Bausteine zur Hand! (Kann man sich etwas Schrecklicheres vorstellen? Dagegen verblassen sogar die „Versuchungen des heiligen Antonius“ von Hiernoymus Bosch…)

Die Versuchungen des heiligen Antonius (Hieronymus Bosch, 1505-1510)

fischertechnik-Entzugserscheinungen dieser und ähnlicher Art mindert der fischertechnik Designer, ein geniales CAD-Programm mit einer riesigen Bibliothek von fischertechnik Bausteinen, entwickelt von Michael Samek. Sehr schnell und mit zahlreichen Ausleuchtungs- und Animations-Optionen hilft es nicht nur, mit Konstruktionsideen „virtuell“ zu experimentieren, sondern stellt vor allem ein mächtiges Dokumentations-Hilfsmittel dar. Denn durch die Einteilung einer Konstruktion in ausblendbare Bauteilgruppen lässt sich spielend leicht eine Schritt-für-Schritt-Konstruktionsanleitung erstellen.

Designer-Konstruktion eines fischertechnik-Uhrwerks

Designer-Konstruktion eines fischertechnik-Uhrwerks

Faszinierend sind auch die Animationsmöglichkeiten, mit denen sich viele Modelle sogar in Bewegung zeigen und „filmen“ lassen. Das Programm ist mit einem Preis von ca. 115 € nicht ganz billig – war mir aber jeden Cent wert, weil nun alle meine wichtigeren Modelle nicht nur als Foto existieren, sondern als komplette Baubeschreibung mit Einzelteileübersicht. Wer das Programm unverbindlich ausprobieren möchte, kann sich die kostenlose Demo-Version herunterladen.

In der fischertechnik-Community gibt es einen eigenen Downloadbereich für Designer-Modelle – eine Fundgrube, die vor allem Andreas Gürten und Johannes Visser mit ihren Entwürfen bereichert haben. Die lassen sich sogar mit der Demo-Version des fischertechnik-Designers als „Viewer“ betrachten.

Von Andreas Gürten gibt es ein empfehlenswertes ft-Designer-Tutorial in drei Teilen:

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Ein Kommentar

  1. Dirk

    Ich habe mir den ft-Designer bestellt. Damit möchte ich später meine Modelle dokumentieren.
    Die Software bietet mir die Möglichkeit eine Stückliste der Teile zu generieren und das Modell
    in verschiedene Bauabschnitte aufzuteilen. Der Vorteil gegenüber Fotos ist, das man das Modell
    dreidimensional drehen kann. Alle Bauteile können ein- und ausgeblendet werden.

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