Wie man einen Elektromotor baut.

Auf einmal steht er wieder im Zentrum des Interesses: der Elektromotor. Zwar gelang seine Erfindung vor fast 200 Jahren – aber mit der Ausrufung des Zeitalters der „Elektromobilität“ bekommt er eine ganz neue Bedeutung. Auch fischertechnik-Modelle erfordern (schon immer, zumindest früher oder später) Elektromotoren. Überall kommt er aber schön verpackt daher; seine Funktionsweise ist daher in der Regel nicht sichtbar.

Dabei wird der Zusammenhang zwischen Strom und Magnetismus in keiner Anwendung so wirksam deutlich. Das wird klar, wenn man sich die Anfänge des Elektromotors anschaut (siehe auch ft:pedia 3/2013, S. 4-8, sowie Kapitel 10 „Der Elektromotor“ aus dem fischertechnik-Buch „Technikgeschichte mit fischertechnik„): Die groben, handgewickelten Spulen z.B. des Jacobi-Motors von 1834 und das „Anlaufen“ des Motors machen das sehr anschaulich – zu bewundern an einem Nachbau am Elektrotechnischen Institut des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT):

Auch mit fischertechnik kann man die Funktionsweise veranschaulichen. Schon im Clubheft 1/1973 gab es eine Anleitung dafür, und der heutige Kasten Technical Revolutions enthält ein Spulenexperiment (eine einfache, frei drehende Spule über einem Neodym-Magneten), das das Prinzip verdeutlicht. Beeindruckender noch sind die zahlreichen Elektromotoren, die fischertechnik-Fans in den vergangenen Jahren entwickelten – so z.B. der flüsterleise 50-Hz-Motor von Stefan Falk (2010, sowie das Vorgängermodell von 2004), der schöne Motor von Familie Brickwedde (2008), der Uhrenantrieb von Thomas Püttmann (2011) und sein 50-Hz-Motor (2011), das Elektromotor-Funktionsmodell von Dirk Fox (2012) mit vier Neodym-Motoren und 600 U/min und der Uhren-Motor von Helmut Schmücker (2013).

fischertechnik-Elektromotor von Thomas Püttmann

fischertechnik-Elektromotor von Thomas Püttmann (Foto: Thomas Püttmann)

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