Wieso am Anfang … der Aufzug war.

Es war das Clubheft 1972-1, das in meiner Kindheit einen bleibenden Eindruck hinterließ. Auf der hinteren, äußeren Umschlagseite war das Modell eines Aufzugs abgebildet – mit Stockwerks- und Richtungsanzeige, Schiebetüren, Ruftasten: das volle Programm. Zwei Jahre später erschien ein noch ausgefeilteres Aufzugs-Modell im fischertechnik-Industrieprogramm. Die Kästen und Teile meiner Kindheit reichten nie, um das Modell nachbauen zu können – und es verankerte sich verklärt als „Modell meiner Träume“ in meinen Kindheitserinnerungen.

Offenbar ging es nicht nur mir so. Auch Dirk Uffmann trieb dieser Traum um – und er verwirklichte ihn im Jahr 2007 in reiferem Alter.

Dabei blieb es nicht. Zahlreiche weitere, ausgefuchste fischertechnik-Aufzüge erblickten in den folgenden Jahren das „Licht der Welt“ – wie der wunderbare Paternoster von Andreas Gürten (2009, verbesserte Version 2012):

Noch mehr Modelle folgten, wie der Aufzug von Dirk Fox (2010), der SPS-gesteuerte Aufzug von Andreas Gail (2014) und das jüngste mir bekannte Modell, der wunderschöne Aufzug von Dirk Wölffel (2014) – ebenfals in einem Video dokumentiert:

Wunderschöne Modelle einer Erfindung, die die Welt veränderte – nachdem Elisha Graves Otis seine patentierte Sicherheitsbremse 1854 auf der Weltausstellung in New York spektakulär präsentierte. Erst danach wurden Gebäude mit mehr als vier oder fünf Geschossen gebaut – der Rest der Geschichte ist bekannt.

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