Wie man den TX programmiert.

Der Robo TX Controller wird mit der (ausgesprochen leistungsfähigen und nicht nur für Einsteiger sehr empfehlenswerten) grafischen Programmierumgebung RoboPro ausgeliefert. Sie erlaubt auch einen Offline-Betrieb, d.h. die Compilierung eines RoboPro-Programms zum Download und zur direkten Ausführung auf dem TX-Controller, wodurch die Ausführungsgeschwindigkeit des Programms erheblich steigt.

Aber der Controller kann auch mit anderen Programmiersprachen genutzt werden. Eine ziemlich umfassende Übersicht hat Ulrich Müller bis Ende 2011 auf seiner Webseite „ftcomputing“ gepflegt (die nun als Teil der ft:community erreichbar ist, aber nicht mehr aktualisiert wird). Dort finden sich Links auf die benötigten Windows-DLLs, um darüber den TX Controller als COM-Device (im Online-Betrieb via USB oder Bluetooth) anzusteuern:

  • Eine wichtige Basis-DLL stellt fischertechnik selbst zur Verfügung: die ftMscLib.dll, in der aktuellen Fassung zu finden im Download-Bereich von fischertechnik.de.
  • Ebenfalls im Download-Bereich findet sich die FtMscLibExNet.dll für die Programmierung unter .NET 4.x (noch im Prototyp-Stadium).
  • Eine vereinfachte Schnittstelle bietet die umFish50.dll, die auf der ftMscLib.dll basiert und einen deutlich einfacheren Befehlssatz bereitstellt – ideal für einfache Programme, die im wesentlichen Sensor-Werte auslesen und Motoren ansteuern sollen. Sie unterstützt die Programmierung mit C#, VB, C/C++ und Delphi.
  • Die javafish50.dll ist eine „Wrapper-DLL“, die die umFish50.dll „kapselt“ und die Funktionen als Java-Klasse JavaFish bereitstellt. Von Ralf Taugerbeck wurde eine Variante für Scala als Sourceforge-Projekt entwickelt (die derzeitge Fassung ist vom Januar 2010).
  • Sogar in Excel und Winword lässt sich der TX Controller einbinden – die fishface50.cls greift dabei auf die ftMscLib.dll und die FtMscLibExtNet.dll zu.
  • Für Python gibt es den Treiber fishfa.py (der auf Treibern von Ulrich Müller basiert).
  • Und dann ist da noch das Scratchfisch-Projekt, das für die Programmiersprache Scratch (eine MIT-Entwicklung) Treiber für das Robo Interface bereitstellt.

Schließlich muss das Betriebssystem (des Hosts) auch nicht notwendig Windows sein: So beschreibt Christian Brüssow in seinem Blog, wie man den TX mit Wine unter Linux nutzt.

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2 Kommentare

  1. Carel

    There exists also an extended version of the FtMscLib, the FtMscLibEx (C API).
    This version has callbacks for the sensor, counter and display buttons change notifications.
    It also makes the all the callbacks suitable for use in C++ (unmanaged) classes.
    See the fischertechnik computing download page.

    FtMscLibExNet support Events for the sensor, counter and display buttons change notifications.
    Because it is .NET framework based, it supports all the .NET languages, like C#, VB.NET, Python for .NET C++ managed,. Delphi for .NET, etc

  2. Carel

    <>
    By my knowledge, the fishfaceVBA does not use the FtMscLibExNet.dll or the FtMscLibEx.dll functionality
    and does not use native Events for the sensor inputs.

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